Wissenwertes

Deine Schritte zur richtigen Ernährungsumstellung

Du möchtest Dich gesünder und ausgewogener ernähren bist Dir aber nicht sicher was Du alles an Deiner Ernährung ändern solltest?

Du weißt über Vitamine und Mineralstoffe nicht ausreichend genug Bescheid um Mangelerscheinungen zu vermeiden?

Täglich frisch zu kochen stresst Dich und Du meinst keine Zeit dafür zu haben?

Du brauchst neue Impulse und Inspiration möchtest den Weg aber nicht alleine gehen?

Hierbei kann ich Dir helfen! Als diplomierter Ernährungs-Coach gebe ich Dir Tipps und begleite Dich ab Tag 1 durch Deine Ernährungsumstellung. Ich stehe Dir mit Rat & Tat zur Seite bis Du Dein Ziel erreichst!

 

Übergewicht ist der Auslöser für viele gesundheitliche Probleme wie Diabetes, Atemnot, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen oder Krebs. Dazu kommen oft noch andere ungesunde Faktoren wie mangelnde Bewegung, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum aber auch beruflicher und/oder privater Stress, Schlafstörungen und unregelmäßiges Essverhalten.

Der Einfluss von gesunder, vitaminreicher Ernährung sollte nicht unterschätzt werden denn unser Körper ist wie eine Maschine: wird sie nicht regelmäßig gewartet und repariert kann sie irgendwann nicht mehr richtig arbeiten. Was wir täglich zu uns nehmen regelt unseren gesamten Stoffwechsel daher ist eine ausgewogene Ernährung genauso essenziell wie genügend Schlaf und Entspannung.

Aber: den optimalen Ernährungsplan – der für alle Menschen gleich gilt – gibt es nicht. Was sich positiv bei einer Person auswirkt kann bei der anderen genau das Gegenteil bewirken und auch das gleiche Nahrungsmittel kann – je nach Veranlagung – eine völlig andere Wirkung erzielen.

Unsere Gene haben enormen Einfluss darauf wie der Organismus Nahrung verstoffwechselt. Darum ist es wichtig einmal genau zu beobachten welche Nahrungsmittel - wann gegessen - am besten geeignet sind. Manche Menschen haben keinerlei Probleme abends Kohlenhydrate zu essen, manche setzen zur selben Zeit sofort Gewicht an. 

Auch Körperliche Betätigung ist wichtig für einen gesunden Lifestyle. Man kann zwar nur mit einer reduzierten Kalorienzufuhr Gewicht verlieren allerdings kommt es dann irgendwann dazu, dass der Stoffwechsel so weit runtergefahren wird, dass die Gewichtsabnahme stagniert. Damit stoppt auch die Fettverbrennung und der Frust steigt. Sport hilft den Stoffwechsel wieder anzukurbeln. Dafür musst Du keinen Marathon laufen oder stundenlang im Gym schwitzen. Es ist völlig ausreichend moderate Bewegung regelmäßig in den Alltag einzubauen (z.B. Treppen steigen). Hauptsache Du bleibst in Bewegung!

Kirschen

 

Kirschen - klein, aromatisch und gesund

Vollreife Kirschen sind eine ganz spezielle Leckerei. Sie sind kalorienarm und eignen sich sehr gut als Nascherei für zwischendurch da sie wegen ihres hohen Ballaststoffanteils den Appetit zügeln. Die Früchtchen machen also durchaus satt und können sogar eine kleine Mahlzeit ersetzen.

Neben dieser positiven Eigenschaft enthalten sie reichlich Vitamin C, Magnesium, Eisen, Zink, Kalium, Folsäure und Phosphor, regen den Magen-Darm-Trakt an und helfen so gegen Verstopfung.

100g Kirschen haben rund 60 kcal, die selbe Menge Sauerkirschen etwas weniger. Letztere enthalten allerdings mehr Polyphenole, einen entzündungshemmenden Pflanzenstoff und Radikalfänger der unser Immunsystem unterstützt.

Ein extra Tipp falls Du unter gelegentlichen Schlafstörungen leidest: in Kirschen ist das Schlafhormon Melatonin enthalten. Sie können daher, vor dem zubettgehen gegessen, für einen erholsameren Schlaf sorgen.

Ingwer

Ingwer - das starke Antibiotikum von Mutter Natur

 

Wenn Dein Wissen über Ingwer bei Ginger Ale und kandierten Ingwerstückchen endet, dann habe ich ein paar Tipps was es mit dieser tollen Knolle alles auf sich hat.

Man verwendet nur den unterirdischen Teil der Pflanze, das sog. Rhizom. Was es so aromatisch scharf macht ist Gingerol, eine Substanz die antioxidative, entzündungshemmende und anregende Effekte auf unseren Verdauungstrakt ausübt.

In der TCM wird Ingwer auch gegen Rheuma, Muskelschmerzen und bei Erkältungen verabreicht. Und er ist ein Geheimtipp gegen Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden. Schon 1 Gramm kann da Wunder wirken.

Wie kannst Du Ingwer also in Deine Ernährung einbauen? Er passt perfekt frisch, getrocknet oder als Pulver in alle asiatischen Gerichte. Frisch gepresst zusammen mit Honig und Zitronensaft heizt er ordentlich ein und kann so einer aufkeimenden Verkühlung den Garaus machen. Neben dem Gingerol und anderen ätherischen Ölen enthält er noch reichlich Vitamin C, Magnesium, Calzium, Eisen sowie Kalium. Dieser Nährstoff-Cocktail hemmt die Vermehrung von Viren. Durch die scharfen Stoffe kurbel frischer Ingwer den Stoffwechsel an und damit auch die Fettverbrennung. Die perfekte Zutat für die schlanke Küche!

Pak Choi

Kohlgenuss auf Asiatisch

Das formschöne Blattgemüse zählt in der Asia Küche zu den gängigsten Zutaten.

Wegen seiner Herkunft wird Pak Choi auch chinesischer Senf-oder Blätterkohl genannt. Wer Kohlgemüse an sich nicht so gerne mag, sollte ihm trotzdem eine Chance geben. Im Wok zubereitet zusammen mit Huhn oder Fisch, Sojasauce und anderem Gemüse schmeckt er ausgezeichnet und bietet auch ernährungstechnisch einige Vorteile wie einen hohen Anteil an Kalium, Kalzium, Carotin, Vitamin C und einigen B-Vitaminen sowie sekundären Pflanzenstoffen wie Senföle denen eine keimtötende Wirkung zugeschrieben wird. Das alles bei nur 15 Kalorien pro 100g rohem Pak Choi.

Seit Beginn der 2000er Jahre wird die wärmeliebende Pflanze auch in Europa kultiviert, hauptsächlich in Holland. Dort wird sie in Treibhäusern angebaut und nach rund 6-8 Wochen geerntet.

Wegen seines hohen Feuchtigkeitsanteil sollte man Pak Choi nach dem Kauf innerhalb von 1-2 Tagen verarbeiten.

Spargel

Es ist wieder Spargelzeit!

Egal ob grün oder weiß, Spargel ist sehr gesund und kann vielfältig verwendet werden. Das Gemüse liefert viele wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Eisen sowie die Vitamine A,B,C und E. Auch Folsäure ist reichlich enthalten. Außerdem ist es ein "schlankes" Gemüse denn 100g haben nur ca. 20 Kalorien.

Menschen mit Nierenprobleme sollten allerdings keinen Spargel essen da er entwässernde Eigenschaften besitzt.

Ich verwende Spargel am liebsten gebraten in etwas Olivenöl oder einem Stückchen Butter, gewürzt mit Salz und Pfeffer oder zusammen mit Feta. Doch Spargel kann noch viel mehr, er schmeckt hervorragend als Risotto oder Suppe, als Auflauf, paniert und auch roh im Salat.

Leinöl

Wusstest Du schon...?

So gesund ist Leinöl

Das nussig-herb schmeckende Öl aus Leinsamen zählt zu den wertvollsten Speiseölen. Es enthält mehr Omega-3-Fettsäuren als manche Fischarten und ist zudem reich an ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamin E. Es kann helfen den Blutdruck zu regulieren und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes vorzubeugen. Bei Diabetikern kann es einen zu hohen Blutzucker senken.

Um den täglichen Bedarf zu decken, reichen einem Erwachsenen 2-3 EL täglich, wem das Öl pur allerdings zu hardcore ist, kann es im Salat, im Smoothie, zu gegrillten Gemüse oder ins Naturjoghurt mischen.

Aber Vorsicht: eine zu hohe Dosierung kann auch schaden denn Leinöl enthält in sehr geringen Mengen Stoffe die im Körper zu schädlichen Substanzen verstoffwechselt werden (z.B. Blausäure).

In den Leinsamen sind Quell-und Schleimstoffe enthalten die im Darm einen Schutzfilm bilden was die Verdauung positiv beeinflusst und ankurbelt. Die selbe Eigenschaft haben auch Floh-und Chiasamen vorzuweisen. Bei der Einnahme ist jedenfalls darauf zu achten ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Erdbeeren

Wusstest Du schon...?

5 interessante Fakten rund um die Erdbeere

1. Die Erdbeere ist botanisch gesehen gar keine Beere sondern zählt zur Gattung der Sammelnussfrüchte. Das super leckere Fruchtfleisch was wir so gerne naschen, ist in Wahrheit nur der Fruchtboden, die eigentlichen Früchte der Erdbeerpflanze sind die winzig kleinen, grüngelben Körnchen an der Oberfläche. Fällt eindeutig unter die Kategorie "wieder was gelernt"

2. Frische Erdbeeren strotzen nur so vor Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthalten mehr Vitamin C als z.B. Zitrusfrüchte und decken damit bei ca. 200g den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Da sie zudem fast 90% aus Wasser bestehen, sind sie extrem kalorienarm und wirken harntreibend was wiederrum unsere Nieren freut

3. Durch ihren hohen Gehalt an Salicylsäure können Erdbeeren bei manchen Menschen gegen Kopfschmerzen helfen da dieser Stoff der Wirkung von Aspirin ähnelt. Einfach einmal selbst ausprobieren und statt einer Tablette eine Handvoll Erdbeeren einwerfen

4. Warum wird die Erdbeere manchmal auch Ananas genannt? Schuld daran sind französische Siedler die im 18. Jahrhundert in Amerika eine wilde Art der Erdbeere entdeckten die grösser als die schon bekannte europäische Sorte war. Wegen ihres Geschmacks und Grösse wurde sie "Fragaria Ananassa" getauft. Mittlerweile gibt es an die 1.000 verschiedene Erdbeersorten

5. Bei uns leider extrem selten zu sehen ist die weisse Erdbeere, eine spezielle Form der Gartenerdbeere. Sie ist eine eigene Zuchtsorte, genannt "Pineberry" oder "Lennig's White", wie die Züchtung korrekt heisst. Ihr feines Aroma erinnert an die tropische Hawaii Ananas

Eva Brünner

Maisgasse 3, 2821 Lanzenkirchen, Österreich

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